Idee vom Like Blog geklaut.
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14. August 2010Kein weiteres NEUROSIS-Plagiat: “Commissioner” von UNHOLD…
12. August 2010Die Berner UNHOLD spielten Ende letzten Jahres im ISC in Bern. Die Aufnahmen für das neue Video “Commissioner” sind während dieser Show entstanden. Im November kommen die Jungs auf Tour und betreten Bühnen in Tschechien, Deutschland, Österreich und gewiss auch in der Schweiz. Nähere Informationen folgen.
(Christoph Parkinson)
“Prävention Hardcore” – Ox #91 mit Straight Edge-Special burnt!
11. August 2010I.
Eine konstruktive Auseinandersetzung mit „Straight Edge“
Vor elf Jahren habe ich mich im Furious Clarity Zine Nr. 5 mit dem Thema „Straight Edge” bereits auf eine weniger differenzierte Art und Weise auseinandergesetzt. Die Überschrift lautete: „Straight Fake – wischt euch die Eddingfarbe von den Händen und steckt euch den Finger in den Arsch!“ Für diese Themenausgabe wollte ich mich daher ausnahmsweise mal wenigstens etwas „wissenschaftlicher“ mit dem Phänomen beschäftigen.
Seitdem ich vor zwei Wochen allerdings meine Prüfung in „Betäubungsmittelstrafrecht“ geschrieben habe, erfreue ich mich in meiner freien Zeit am Genuss von alkoholischen Getränken und dem Baden im See. Zwar bedauere ich, dass mir eine, nahezu durchgehend hohe Blutalkoholkonzentration, das Wissen über eine baldige Deadline ausgelöscht hat und ich es nun zeitlich nicht mehr schaffe, mich konstruktiv mit der Thematik zu beschäftigen.
Vielmehr bedauere ich jedoch diejenigen, die diese Erfahrung nicht mit mir teilen können, weil sie – über kurz oder lang – versuchen einen Song zu leben, den sie nicht verstanden haben.
II.
Das Ox #91 ist letzte Woche Donnerstag erschienen. Wenn ich mich nicht täusche, gehört diese Ausgabe zu den besten, die in den letzten Jahren fabriziert worden ist. Spitzfindige Fragen ermöglichen hochkarätigen Interviewpartnern besonders interessante Antworten. Die neuen Rubriken sorgen für noch mehr Abwechslung und die Idee eines Themenschwerpunktes wird wohlüberlegt realisiert.
Die Auseinandersetzung mit Straight Edge macht in dieser Form auch im Jahr 2010 absolut Sinn und ergänzt die Grundlagenliteratur, die bisher in deutscher Sprache dazu erschienen ist. Hierzu befragt wurden unter anderem Ian MacKaye, Toby Morse, Ray Cappo oder Lee Hollis. Mehrere Kolumnisten beschäftigen sich in typischer Manier mit der Materie. Einer von ihnen bin ich. In letzter Minute habe ich den Text “Prävention Hardcore” verfasst, der bisher unbekannte Ursprünge der Straight Edge-Bewegung aufzeigt und mit einem kritischen Resümee endet. “Eine konstruktive Auseinandersetzung mit Straight Edge” findet ihr demzufolge nur auf unserem Blog und “Prävention Hardcore” findet ihr nur im neuen Ox.
Die aktuelle Ausgabe umfasst mal wieder mehr als 40 Interviews (John Lydon, ANTITAINMENT, FROM ASHES RISE, IMPERIAL STATE ELECTRIC, INSIDE ARTZINE, DIE LOKALMATADORE, THE POGUES,…), über 500 Rezensionen und andere alte und neue Rubriken. Meine Reviews sind überwiegend in der Literaturecke zu finden (Jan Off “Offenbarungseid”, Bill Ayers “Flüchtige Tage”, HC Roth “Wie ich verflucht wurde…”, Thomas Meyer-Falk “Nachrichten aus dem Strafvollzug”). Die Tonträgerrezensionen von mir belaufen sich auf die neuen Alben von CRIMINAL JOKERS, DRINK TO ME, MQUESTIONMARK, NEON PLASTIX und THE SOUND BOOM FOUNDATION.
Auf der CD finden sich zum Beispiel Tracks von TERROR, CYANIDE PILLS, THE KILL DEVIL HILLS, HEY ENEMY, BEN RACKEN, LA DISPUTE, I HEART HIROSHIMA, THE TRUFFAUTS, THE PROSECUTION, AMERICAN WEREWOLVES, ASHERS, MÖPED LADS, CHEFDENKER, ANTITAINMENT, ERIK PONTI, SHEARER.
10/10 Punkte für dieses Heft!
(Christoph Parkinson)
“Erst flippten sie aus – und dann fragten sie sich, ob man eine MP3 überhaupt leben kann…”: Zwei Tonträgerrezensionen für diejenigen, die genauso ungerne Tonträgerrezensionen schreiben wie ich!
10. August 2010THE VICKERS
Keep Clear
CD | Foolica | foolicarecords.com | 44:42 ||
Die Jungs aus Florenz lieben den Sound von THE BEATLES, THE KINKS, Bob Dylan und THE LIBERTINES. Das erfährt man nicht nur, wenn man deren Bandinfo liest, sondern auch, wenn man sich deren Songs anhört. THE VICKERS stellen zwar ihre musikalischen Bezüge zu den Klassikern her, klingen dennoch „juvenil“. So etwas kommt meistens nicht schlecht, ist aber derselbe Quatsch, der genau so in jedem dritten Review geschrieben steht. Ein Prosit auf denjenigen, dem innovativere Worte zu einem solchen Tonträger einfallen.
V/A
MÄRCHEN VOM DURCHBRENNEN
Eine Zusammenstellung
CD | versuch X | versuch@myspace.com | 74:18 ||
Ein Text – gelesen, gesungen, interpretiert von Markus Maria Jansen, HC Roth, mittelfit, Projekt Schlachteessen, André Hasselmann, Periode 6, Wolfgang „Wölli“ Rohde und sieben anderen. Selten kriegt man so etwas Furchtbares zu hören. Einfach nur gnadenlos scheiße! HC, warum?
(Christoph Parkinson)
Sag mal saure Sahne, Susi: Huldigung oder Diss an LOW-NIEN BEATS?
05. August 2010
Im Juni interviewten wir Oliver Lonien aka. LOW-NIEN BEATS und befragten ihn hauptsächlich zu seinen Hip Hop-Aktivitäten, die seit einigen Monaten die Crowd polarisieren. Die Reaktionen von Seiten der Leser fielen eindeutig aus. Wenige, aber richtungsweisende Kommentare des Gesamtfeedbacks, sind unter dem Interview zu finden.
Ohne große Worte schickte mir heute der DJ SEHRNIT ein spontan produziertes Songfragment per Email, das Bezüge zu dem Song “Bombenhagel 1″ des Trierer Rappers aufweist: Download hier. Ich lass mal offen, ob dieser Track LOW-NIEN BEATS huldigen oder dissen will. Vermutlich geht es nur um Unterhaltung!?! Entscheidet selbst.
(Christoph Parkinson)
Happy Birthday to us! Wir feiern unseren ersten Geburtstag…
24. Juli 2010Köln, 24. Juli 2010
“Um unsere „Furious Clarity“ nicht ganz verdorren und vergessen zu lassen, haben wir diesen Blog eröffnet. Täglich wird man mit neuen Blogs zugeschissen. Dies hat seinen Hintergrund insbesondere darin, weil ein Blog eine der einfachsten Formen ist, um in einem gewissen Rahmen je nach Bedarf unkompliziert Output der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und mehr haben wir hier auch nicht vor: Wir wollen euch mit unserem Blog und mit unserem Output je nach eigenem Mitteilungsbedürfnis zuscheißen! Was letztendlich daraus wird, ist nicht abzusehen….”
Das erste Jahr ist vorüber. Es wird Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Innerhalb von 360 Tagen haben wir 142 Beiträge auf www.furiousclarity.de veröffentlicht. Neben der ein oder anderen Story, vereinzelten Kolumnen, Konzert-/Partyberichten, manchen Rezensionen sowie einem Haufen an Videos, haben wir Gespräche mit Personen gewählt, die uns aus den unterschiedlichsten Gründen interessieren. Ob nun Literat (Alex Gräbeldinger, Jan Off), japanisches Top Model (David Schumann), Ultimate Fighter (Big Daddy Karniotakes), DJ (Lord Fuck, David Hasert), Rapper (Dr. John Proktor, Lownien Beats), Kochbuchverlegerin (Uschi Herzer), Ausnahmeband (BODI BILL), Kopf des richkidz-Kollektivs (Dave T.) oder einfach nur ein weiterer Freund, der Bock hat, auf unkonventionelle Fragen amüsant zu antworten (Nino Sisto). Viele Personen um uns herum machen großartige Sachen in verschiedenen Bereichen, diese Seite bringt alle früher oder später zusammen.
Dies ist auch ein Grund, weshalb hier inzwischen häufiger Texte von Gastschreibern ihren Platz erhalten. Die Beiträge bleiben erfrischend und größere Veröffentlichungslücken werden möglichst vermieden, wenn wir zu sehr in andere Aktivitäten eingebunden sind. Natürlich ist es uns auch eine Freude, Texte von Personen wie Moses A. (ex-Zap), Jan R. (Trust), Madhouse Meeting (Suburbia), Daniel Terek (”Der Weltenmampfer”), Alex Gräbeldinger, HC Roth, Jörkk Mechenbier (Buchautoren bzw. Ox-Kollegen) und Freunden/Bekanntenen wie Madmoiselle Krokett, Nino Sisto und Psycho Jones präsentieren zu können.
Gewiss werden unsere Rubriken und Schwerpunkte weiterhin nicht in Stein gemeißelt und können nach Belieben geändert werden. Momentan sind wir mit unserem Treiben in dieser Form jedoch recht zufrieden. Werfen wir einen Blick auf unsere Seitenaufrufe, scheinen auch einige Leser das ähnlich zu sehen. Nach den ersten fünf Monaten verzeichneten wir über 168.200 Seitenaufrufe – nach genau einem Jahr sind es bereits über 386.900. Und weil das geschriebene Feedback unserer Leseschaft gering ausfällt, scheint wohl tatsächlich alles bestens zu sein.
Mehrere versuchten uns zu motivieren, wieder ein Print-Zine zu veröffentlichen. Es wurde uns auch ein Angebot unterbreitet, groß vertrieben zu werden. “Groß” heißt in diesem Fall, dass man das Heft in jedem Zeitschriftenladen kaufen kann. So etwas klingt gut. Und ausschließen würden wir ein neues Magazine nie, aber derzeit stehen wir dazu genau so, wie vor einem Jahr: Zu wenig Zeit, zu wenig Motivation, keine Lust auf den Stress. Wie es weitergehen wird? Keine Ahnung. Vermutlich erst mal wie bisher.
Beste Grüße
Christoph Parkinson und Christian Destroy!






