Archiv für die Kategorie ‘Sonstiges’

Neues von AUDIOLITH: ULTRNX und CAPTAIN CAPA/SUPERSHIRT!

Sonntag, 05. September 2010

ULTRNX

ULTRNX “The Byterockin’ EP”
CD | Audiolith | audiolith.net | 37:47 ||

“Der dunkelste Club ist bedeutend besser als der hellste Arbeitsplatz…”. Und wenn in diesem dann noch Musik von ULTRNX läuft, dann muss man gar nicht mehr nach Hause. Die Jungs, die durch ihren Remix für DIGITALISM populär geworden sind, haben in AUDIOLITH RECORDS ein angemessenes Label gefunden, das am 01. Oktober ihre erste EP mit sieben Tracks herausbringt. Das Debüt überzeugt in jeder Hinsicht: Krachiger New Rave mit rühmenswertem Gütesiegel. Unfraglich werden diese Beats demnächst die Clubs zum Beben bringen. Ein idealer Act für eine der nächsten “Ghost Club”-Partys im Berner Wasserwerk oder direkt für das übernächste Hardfest in New York. Die Vorfreude auf das erste Album ist groß!


SUPERSHIRT/CAPTAIN CAPA “Tote Tiere”
7″ | Audiolith | audiolith.net | 12:00 ||

“Der Regenwurm wird sehr vermisst, weil er heut zum Angeln ist…” Am 08. Oktober erscheint auf dem liebenswerten Hamburger Label AUDIOLITH RECORDS die neue Split-7″ von CAPTAIN CAPA und SUPERSHIRT: “Tote Tiere”. Laut Label geht es inhaltlich “um Ver- und Entliebungs-Situationen, wie im Titelsong „Tote Tiere“, um das saufende Ding in uns bei „Dein Monster“ oder um emotional verpeiltes Fehlverhalten in „Roadkill“ à la Hegemann.” Beide Bands liefern den für das Label nicht ungewohnten “Elektropunk”-Sound ab. Der Song “Dein Monster” von SUPERSHIRT klingt wie eine Mischung aus EXTRABREIT und FRITTENBUDE. Mal sehen wie lange es dauert, bis der Track auf deutschen Mittelstufenpartys rauf- und runtergespielt wird. “Whales” von CAPTAIN CAPA ist der perfekte Soundtrack für den Moment, in dem der Boy seiner Perle während der Autoscooterfahrt erstmals die Arme um die Schultern legt. Den EP-Titelsong (”Tote Tiere”) gibt es nur in digitaler Form und wird demnächst als kostenloser Download auf der Homepage des Labels angeboten. Beide Bands kommen übrigens Mitte Oktober auf Tour und setzen sämtliche Schulen in Brand. Hurra, hurra…

(Christoph Parkinson)

Die RICHKIDZ-Clubtour startet: Gewinne Tickets für die erste Party in Dortmund!

Dienstag, 24. August 2010

richkidz Clubtour

I.

Nach dem diesjährigen Festival-Auftakt auf dem “Juicy Beats” in Dortmund, beginnt am kommenden Wochenende die RICHKIDZ NRW Clubtour 2010. Ab dem 27. August laden Dave & Co. drei Wochen lang jedes Wochende in die Clubs vier ausgewählter Städte ein. Ein feierwütiges Brett ausgewählter DJs und Live-Acts aus dem RICHKIDZ-Kollektiv, Special Guests sowie einzigartige VJs (u. a. Popupthrash) erwarten euch. Ab 23h öffnen die Herren jeweils die Tore für eine unvergessliche Nacht mit minimalen, mitreißenden bis sphärisch-elektronischen Clubsounds, unvergesslichen Visuals und vielen kleinen Spielereien.

II.

Die erste Party findet in einer der großartigsten Location des Landes statt: Im Royal Bambi in Dortmund. Gewinne auf unserer Seite zwei Tickets und sichere dir damit den Eintritt. Beantworten musst du nur folgende Frage:

Wer ist der Typ, der die Startseite der richkidz-Homepage ziert?

Maile die Antwort bis Freitagmittag (12 Uhr) entweder an info@furiousclarity.de oder poste sie unter diesem Beitrag. Der einfallsreichste Teilnehmer gewinnt.

III.

Hier noch mal die Hardfacts der Clubtour:

FR 27.08 Dortmund // Royal Bambi
Sa 04.09 Köln // Bogen 2
FR 10.09 Paderborn // Cube
SA 11.09 Düsseldorf // St. Pauli Blond

Mit an Bord sind u. a. Martin Books („Maria“//Heinrichs&Hirtenfellner), Manuel Hoy Dia (London „Itch“), Harry (Ruhrpott Local), Jack Dean (NRW Local), Sebastian Klenk (Leipzig to Cologne), Sérgio Cardeal (Portuguese to NRW), Mirza Manetti (Kleine Melodie), David Hasert (Audiohandwerk Cologne), Doppel Mono (OWL Originals), Jean Le Pitch (House King), Ford Luck (BRD Evergreen), Fred Erric (Rhineland), Ricardo Espino (from Spain to GER), RBKT (Ruhrpott United).

- mind the RICHKIDZ –

(Christoph Parkinson empfiehlt!)

“Erst flippten sie aus – und dann fragten sie sich, ob man eine MP3 überhaupt leben kann…”: Zwei Tonträgerrezensionen für diejenigen, die genauso ungerne Tonträgerrezensionen schreiben wie ich!

Dienstag, 10. August 2010

Papierfabrik

THE VICKERS
Keep Clear

CD | Foolica | foolicarecords.com | 44:42 ||
Die Jungs aus Florenz lieben den Sound von THE BEATLES, THE KINKS, Bob Dylan und THE LIBERTINES. Das erfährt man nicht nur, wenn man deren Bandinfo liest, sondern auch, wenn man sich deren Songs anhört. THE VICKERS stellen zwar ihre musikalischen Bezüge zu den Klassikern her, klingen dennoch „juvenil“. So etwas kommt meistens nicht schlecht, ist aber derselbe Quatsch, der genau so in jedem dritten Review geschrieben steht. Ein Prosit auf denjenigen, dem innovativere Worte zu einem solchen Tonträger einfallen.

V/A
MÄRCHEN VOM DURCHBRENNEN
Eine Zusammenstellung

CD | versuch X | versuch@myspace.com | 74:18 ||
Ein Text – gelesen, gesungen, interpretiert von Markus Maria Jansen, HC Roth, mittelfit, Projekt Schlachteessen, André Hasselmann, Periode 6, Wolfgang „Wölli“ Rohde und sieben anderen. Selten kriegt man so etwas Furchtbares zu hören. Einfach nur gnadenlos scheiße! HC, warum?

(Christoph Parkinson)

Sag mal saure Sahne, Susi: Huldigung oder Diss an LOW-NIEN BEATS?

Donnerstag, 05. August 2010

Gangstashit

Im Juni interviewten wir Oliver Lonien aka. LOW-NIEN BEATS und befragten ihn hauptsächlich zu seinen Hip Hop-Aktivitäten, die seit einigen Monaten die Crowd polarisieren. Die Reaktionen von Seiten der Leser fielen eindeutig aus. Wenige, aber richtungsweisende Kommentare des Gesamtfeedbacks, sind unter dem Interview zu finden.

Ohne große Worte schickte mir heute der DJ SEHRNIT ein spontan produziertes Songfragment per Email, das Bezüge zu dem Song “Bombenhagel 1″ des Trierer Rappers aufweist: Download hier. Ich lass mal offen, ob dieser Track LOW-NIEN BEATS huldigen oder dissen will. Vermutlich geht es nur um Unterhaltung!?! Entscheidet selbst.

(Christoph Parkinson)

Happy Birthday to us! Wir feiern unseren ersten Geburtstag…

Samstag, 24. Juli 2010

Christoph Parkinson & Christian Destroy

Köln, 24. Juli 2010

“Um unsere „Furious Clarity“ nicht ganz verdorren und vergessen zu lassen, haben wir diesen Blog eröffnet. Täglich wird man mit neuen Blogs zugeschissen. Dies hat seinen Hintergrund insbesondere darin, weil ein Blog eine der einfachsten Formen ist, um in einem gewissen Rahmen je nach Bedarf unkompliziert Output der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und mehr haben wir hier auch nicht vor: Wir wollen euch mit unserem Blog und mit unserem Output je nach eigenem Mitteilungsbedürfnis zuscheißen! Was letztendlich daraus wird, ist nicht abzusehen….”

Das erste Jahr ist vorüber. Es wird Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Innerhalb von 360 Tagen haben wir 142 Beiträge auf www.furiousclarity.de veröffentlicht. Neben der ein oder anderen Story, vereinzelten Kolumnen, Konzert-/Partyberichten, manchen Rezensionen sowie einem Haufen an Videos, haben wir Gespräche mit Personen gewählt, die uns aus den unterschiedlichsten Gründen interessieren. Ob nun Literat (Alex Gräbeldinger, Jan Off), japanisches Top Model (David Schumann), Ultimate Fighter (Big Daddy Karniotakes), DJ (Lord Fuck, David Hasert), Rapper (Dr. John Proktor, Lownien Beats), Kochbuchverlegerin (Uschi Herzer), Ausnahmeband (BODI BILL), Kopf des richkidz-Kollektivs (Dave T.) oder einfach nur ein weiterer Freund, der Bock hat, auf unkonventionelle Fragen amüsant zu antworten (Nino Sisto). Viele Personen um uns herum machen großartige Sachen in verschiedenen Bereichen, diese Seite bringt alle früher oder später zusammen.

Dies ist auch ein Grund, weshalb hier inzwischen häufiger Texte von Gastschreibern ihren Platz erhalten. Die Beiträge bleiben erfrischend und größere Veröffentlichungslücken werden möglichst vermieden, wenn wir zu sehr in andere Aktivitäten eingebunden sind. Natürlich ist es uns auch eine Freude, Texte von Personen wie Moses A. (ex-Zap), Jan R. (Trust), Madhouse Meeting (Suburbia), Daniel Terek (”Der Weltenmampfer”), Alex Gräbeldinger, HC Roth, Jörkk Mechenbier (Buchautoren bzw. Ox-Kollegen) und Freunden/Bekanntenen wie Madmoiselle Krokett, Nino Sisto und Psycho Jones präsentieren zu können.

Gewiss werden unsere Rubriken und Schwerpunkte weiterhin nicht in Stein gemeißelt und können nach Belieben geändert werden. Momentan sind wir mit unserem Treiben in dieser Form jedoch recht zufrieden. Werfen wir einen Blick auf unsere Seitenaufrufe, scheinen auch einige Leser das ähnlich zu sehen. Nach den ersten fünf Monaten verzeichneten wir über 168.200 Seitenaufrufe – nach genau einem Jahr sind es bereits über 386.900. Und weil das geschriebene Feedback unserer Leseschaft gering ausfällt, scheint wohl tatsächlich alles bestens zu sein.

Mehrere versuchten uns zu motivieren, wieder ein Print-Zine zu veröffentlichen. Es wurde uns auch ein Angebot unterbreitet, groß vertrieben zu werden. “Groß” heißt in diesem Fall, dass man das Heft in jedem Zeitschriftenladen kaufen kann. So etwas klingt gut. Und ausschließen würden wir ein neues Magazine nie, aber derzeit stehen wir dazu genau so, wie vor einem Jahr: Zu wenig Zeit, zu wenig Motivation, keine Lust auf den Stress. Wie es weitergehen wird? Keine Ahnung. Vermutlich erst mal wie bisher.

Beste Grüße

Christoph Parkinson und Christian Destroy!

Tausend Grad, heißer Kaffee und “Banana Bee” von MQUESTIONMARK

Samstag, 10. Juli 2010

Es ist heiß. Kaffee trocknet den Körper zwar noch mehr aus, aber das Koffein treibt für einen Moment an. Bald ist es geschafft. Vor mir liegen das neue Buch von Bill Ayers (”Flüchtige Tage”) und die letzten vier Tonträger, die rezensiert werden wollen. Lieber würde ich die Zeit nebenan im Schwimmbad verbringen. Aber die Deadline für die August/September-Ausgabe des Ox Fanzines liegt mir im Nacken. Das WM-Spiel um den dritten Platz wird in wenigen Stunden angepfiffen und bis dahin will ich parat sein.

Erfreulicherweise schicken mir die Labels immer weniger Mist. Dieses Mal kann ich mich wirklich zufriedenschätzen. Seit einer Viertelstunde läuft das neue Album “Brazil” von den Italienern DRINK TO ME, welches bisher ziemlich erfrischend klingt. Eine gewaltige Überraschung ist auf jeden Fall die neue CD “One For All All For One” von MQUESTIONMARK. Das Video zu dem Song “Banana Bee” gibt mir noch einmal den letzten Kick, um den Endspurt zu überstehen.

Im Bon Soir legt heute übrigens das Elektronika-Duo POL_ON auf. Im Wasserwerk läuten SPARTAKID und die VIRTUAL VANDALS die zweite Nacht des “Summer in the city”-Programms ein. Und in der Formbar darf vor der Sommerpause (bis September) ein letztes Mal das Berner S38-Leben genossen werden. Sollte ich vorher nicht aufgrund der Temperaturen einfach umkippen, dann bis später!

(Christoph Parkinson)

LOVE ACADEMY // “Schatten” von David Kenlock

Dienstag, 06. Juli 2010

Love Academy

I.

LOVE ACADEMY steht für interdisziplinäre und innovative Forschung in Kernbereichen der Humanwissenschaften. Das Erkenntnisinteresse des 2010 gegründeten Instituts zielt auf mikrosoziale Tatbestände und die Implikationen zwischenmenschlicher Interaktionen ab. Um diesem komplexen Forschungsgegenstand gerecht zu werden, steht hinter den Untersuchungen im Rahmen der LOVE ACADEMY ein Konglomerat verschiedener Wissenschaftler aus den grundlegenden Bereichen der scientific community.

Die breitgefächerten Hintergründe der Mitarbeiter der Akademie ermöglichen jene methodische Vielfalt, die dieses Institut zu einer Forschungseinrichtung sui generis hat werden lassen. Während andere Institute seit Jahrzehnten lediglich ausgetretenen Pfaden der Sozialwissenschaften folgen, öffnet sich die LOVE ACADEMY für künstlerische Einflüsse. Forschung findet hier nicht nur quantitativ und qualitativ, sondern vor allem sensitiv statt. Forschungsergebnisse werden nicht tradiert in Wort und Schrift veröffentlicht, sie werden audiosensuell aufbereitet, um die epistemologischen Resultate möglichst breiten Schichten der Bevölkerungen zugänglich und verständlich zu machen.” (Love Academy 2010: “Selbstbeschreibung”)

Mein guter Freund und Fachmann für das Schreiben von Liebesliedern, Jörkk Mechenbier, hat nach der Auflösung von CÜNTSLER bereits wieder eine neue Formation gefunden. Die ersten Aufnahmen sind auf deren Myspace-Profil zu finden. Die Songs tönen gerade aus meinen Boxen und ich finde sie gut. Verdammt gut… Bleibt nur zu wünschen, dass sich die Herren nach dem nächsten gebrochenen Herzen nicht direkt wieder trennen.

II.

Falls es unter unseren Lesern jemanden gibt, der auf verwaiste Prinzen steht, die in Fantasy-Geschichten die Hauptfigur mimen: Im September veröffentlicht der Action Verlag ein Hörbuch zu dem Werk “Schatten” von David Kenlock, welches über Heyne erschienen ist. Die CD würde ich normalerweise nicht ankündigen, aber da der Roman von Daniel Faust (siehe unten) gelesen wird, ist es mir eine Freude. Eine Hörprobe und weitere Informationen findet ihr auf der Seite des Verlags.

(Christoph Parkinson)

Englisch Lernen mit Peter von den TESTTUBE BABIES in Brighton!

Donnerstag, 17. Juni 2010

Christoph Parkinson & Peter Bywaters @ Ocean Rooms, Brighton

Wer sich nun fragt, weshalb ich schon wieder von meinem, bereits zwei Jahre zurückliegenden Sprachurlaub in Brighton anfange, soll nicht gleich heulen und besser weiterlesen – selbst wenn er/sie die vierteilige “Parki goes to Brighton”-Reihe im Ox gelesen hat. An dieser Stelle möchte diejenigen, die Lust haben in einer der schönsten Städte Englands ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, auf folgende Möglichkeit aufmerksam machen:

Peter, der Sänger von den TESTTUBE BABIES, ist in Brighton als zertifizierter Englischlehrer aktiv und unterrichtet bei sich zu Hause. Die Küstenstadt ist im Sommer der Knaller und wenn man dazu direkt jemanden vor Ort hat, der sich gut auskennt und nach wie vor sehr im Punkrock-Geschehen aktiv ist, dann kann die Zeit nur eine Bereicherung werden. Dummerweise habe ich davon zu spät erfahren und damals viel Geld für den Sprachcaffe-Kurs mitsamt der Unterbringung bei einem irren Pärchen bezahlt.

Nähere Informationen über Peters “English Language Home Tuition” findet ihr auf der dazugehörigen Homepage. Wissenswertes über Punkrock in Brighton, als auch über die TESTTUBE BABIES, lest ihr in dem Ox-Interview “30 Jahre ‘Pissed & Proud’ in Brighton“. Bei Fragen oder für Buchungen wendet ihr euch per Email besser direkt an ihn : info@english-language-home-tuition.co.uk.

(Christoph Parkinson)

“Hot Shit From Switzerland”: Fünf weitere Bands aus der Schweiz!

Donnerstag, 20. Mai 2010

Deadverse

DEADVERSE: Manchmal entpuppt es sich als ein Fluch, nahzu jeden Freitagabend bis 23 Uhr zu arbeiten. An diesem Freitag, also am 21. Mai, spielen DEADVERSE als Support von THE FREEZE im Industrie 45 in Zug. Ob sich eine Reunion-Show von den Amis lohnt, wage ich zu bezweifeln. Schlechter als die heutigen ANGRY SAMOANS können sie zumindest nicht sein. Sehenswert dagegen ist sicherlich der Auftritt der Schweizer. Ihre Songs sind stellenweise von dem Sound neuerer Hardcorebands, wie JR EWING oder STRETCH ARMSTRONG, geprägt, verheimlichen aber auch nicht, dass von den Bandmitgliedern alte HÜSKER DÜ- (”Metal Circus”) oder BAD BRAINS-Platten (”Bad Brains”) gerne gehört werden. Entsprechend klingen sie frisch, vernachlässigen dabei aber nicht ihre Bezüge zu den Klassikern. Absolut gut!

HAPPY HIPPOS MASSAKER: Terror. Einfach nur Terror. Noisecore in gängiger Manier. Und das im zehnten Jahr. Die Typen kommen aus der Berner Gegend. Live habe ich sie einmal im Vorprgramm von den JAKAs im Graffiti in Wankdorf gesehen. Es verwundert nicht, dass die Band nicht probt beziehungsweise ihre einzigen gemeinsamen Sessions nur auf der Bühne zelebriert. Nicht zu lang. Geht schon. Hausverbote, zerstörte Instrumente – das HHM gibt alles. So etwas hat seine Berechtigung. Absolut. Nur länger als zwanzig Minuten und häufiger als einmal im Jahr brauche ich deren Bühnenpräsenz nicht.

Reverend Beat-Man

REVEREND BEAT-MAN: Der Reverend und sein 1992 gegründetes Label, VOODOO RHYTHM RECORDS, werden auf diesem Blog zwischendurch immer wieder gerne genannt. Sein Schaffen und sein internationales Wirken sind beachtlich. DIY in Hochform – spezialisiert auf “rebellische Musik der 1950er-Jahre”. Seine eigene Hauptband sind THE MONSTERS. In welchen Bands und Projekten Beatman darüber hinaus mitspielt oder mitgespielt hat, ist vermutlich nur schwer zu überschauen. Ein Besuch auf seiner Myspace-Seite oder auf der des Labels lohnt sich für alle, die tiefer in die Materie einsteigen wollen. Mein Anspieltipp auf youtube ist der “Jesus Christ Twist”. Und das, obwohl ich normalerweise einen Kotzreiz kriege, sobald ich – in welchem Kontext auch immer – auf mein persönliches Unwort “Twist” stoße.

TIGHT FINKS: Am klassischen England-Punk orientiertes Trio aus Thun. Als musikalische Einflüsse nennen sie folgerichtig THE ADICTS, THE BOYS, THE VIBRATORS, 999 und andere. Vergleiche mit THE TOY DOLLS oder den deutschen DISTRICT hinken ebenso wenig. Das Konzept ist klar. Alte Ideen, neue Songs. Beheimatet sind sie auf dem Berner SUBVERSIV-Label und haben seit 2001 fünf Tonträger veröffentlicht. Wem Seventy-Seven 2010 nicht zu öde geworden ist, wird die TIGHT FINKS mögen.

URBAN JUNIOR: Eine Ein-Mann-Armee – bewaffnet mit Megafon, Gitarre, Synthesizer und Schlagzeug. Electro Clash Trash und Garage Rock’n'Roll-Gewitter. URBAN JUNIOR ist seit 2003 live weltweit unterwegs. Ob auf öffentlichen Toiletten oder im Vorprogramm von IGGY POP AND THE STOOGES, der Herr sorgt für Remmidemmi. Vor kurzem hat er sein neues Album, “Twoheaded Demon”, auf VOODOO RHYTHM Records veröffentlicht. Die Songs auf Myspace versprechen viel. Der Überhit ist “Hot Shit From Switzerland”. Und genau das ist es, was URBAN produziert. Übrigens gibt er ebenfalls am 21. Mai eine Show – im Café Kairo in Bern.

(Christoph Parkinson)

Und sie laufen immer wieder: Parkis drei Lieblingsplatten

Donnerstag, 13. Mai 2010

Werde ich in Interviews nach meinen absoluten drei Lieblingsalben gefragt, antworte ich seit etwa zehn Jahren immer das Selbe:

- AT THE DRIVE-IN “Relationship of Command”
- FACE TO FACE “Ignorance Is Bliss”
- JAWBREAKER “Dear You”

Wenn ich irgendwann meine Platten mal wieder dort stehen habe, wo ich auch wohne, dann befasse ich mich etwas ausführlicher mit all meinen persönlichen Meilensteinen der Musikgeschichte. Zur Feier des Tages gibt es vorerst nur das Video zu einem der großartigsten Songs aller Zeiten: “Fireman” von JAWBREAKER.

(Christoph Parkinson)

PS: Hallo Asta!