Archiv für die Kategorie ‘Videoclips’

Happy Weekend, die Zweite: IDLE HANDS/THE DIMENSIONS im ex-Club/FRITZ KALKBRENNER und MICKEY MOONLIGHT im Bon Soir

Freitag, 03. September 2010

I.

An die Kölner: Bevor ihr heute den Club Bahnhof belebt (”Kiss me Kiss me Kiss me”), solltet ihr um 21 Uhr im ehemaligen Club Scheisse aufkreuzen. Denn die IDLE HANDS aus Münster/Osnabrück hauen auf die Kacke! THE DIMENSIONS aus Ibbenbühren/Köln machen den Support. Es wäre ärgerlich, wenn ihr das verpasst.

II.

An die Berner: Heute legt FRITZ KALKBRENNER im Bon Soir auf. Und, wie es so schön auf der Homepage des Clubs heißt, “Kalkbrenner steht für den Deutsch-Techno wie fast kein anderer Name. Der Filmepos «Berlin Calling» hat das nur unterstrichen.” Ich werde mich heute Abend jedenfalls davon überzeugen, ob der Typ nun wirklich mehr als nur Zahnbelag drauf hat.

Samstagabend tritt – ebenfalls im Bon Soir – der ED BANGER-Vogel MICKEY MOONLIGHT auf. Die Songs auf Myspace nerven eher und vermutlich werde ich die Abendstunden lieber nutzen, um mich von den letzten Tagen am Bodensee zu erholen. Dicker Bauch und Sonnenbrand, meine Big Diet after Schlaraffenland…

(Christoph Parkinson)

NIGHTTIME CREATURE: Photo Shoot/London

Montag, 23. August 2010

(Christoph Parkinson)

NEIN zur Reitschule-Initiative am 26. September 2010!

Dienstag, 17. August 2010

Reitschule bietet mehr!


“Was wäre Bern bloß ohne die REITSCHULE? Auf jeden Fall um den wichtigsten lokalen Treffpunkt und Austragungsort für Alternativkultur ärmer! Dieser Laden ist eine Institution: Kneipe, Restaurant, linker Buchladen, Theater, Konzerthalle, Disco,… Gebäude und Vorplatz strotzen nur so vor Atmosphäre. Ein Besuch lohnt sich fast immer! Die Konservativen Berns haben bislang drei Bürgerabstimmungen inszeniert, um den “Schandfleck” dem Erdboden gleichzumachen. Aber sie scheiterten! Die REITSCHULE ist in Bern für die Meisten unentbehrlich…” (Christoph Parkinson: “‘Usgang in Bern“)

Seitdem ich in Bern wohne, habe ich in der Reitschule einige großartige Konzerte erlebt (ISIS, COPY & PASTE, Reverend Beatman & Band,…), gute Partys erlebt, interessante Vorträge gehört (”Punk in Brasilien…”) oder einfach nur unzählige Male an der Bar gesessen und gute Unterhaltungen geführt. Morgen Abend sehe ich mir im Dachstock PORTUGAL. THE MAN an (Support: GROOMBRIDGE, Beginn 20.30). Und wer weiß, wie oft es mich weiterhin auf dieses Gelände verschlagen wird. Gewiss sehr oft – zumindest wenn die Berner am 26. September die inzwischen fünfte Initiative der SVP mit einem weiteren eindeutigen NEIN abschmettern.

Als Besitzer eines Fremdenausweises der B-Kategorie habe ich kein Wahlrecht. Insofern bleibt mir nichts anderes übrig, als an dieser Stelle an die Vernunft unserer Berner Leser zu appelieren. Denn wie wir alle wissen: Die Reitschule ist unverzichtbar und bietet mehr…

“…mehr Kultur, mehr Kino, mehr Musik, mehr Theater,
mehr Auseinandersetzung für eine bessere Welt und
mehr Utopien sowieso!”

NEIN zur Reitschule-Initiative am 26. September 2010!

Weitere Informationen: http://www.reitschulebietetmehr.ch/

(Christoph Parkinson)

Ich bin wieder da.

Freitag, 13. August 2010

Destroy

Heissa ist da viel passiert in meinem Leben und irgendwie reißt es dann ein. Habe hier ewig nix Richtiges von mir gegeben und mich ausschließlich um meine Freelancerbräune und the Good Life gekümmert. Wer mich kennt weiß, dass ich damit voll ausgelastet bin. Die Tage meiner Selbstständigkeit sind nun gezählt, doch bevor ich drohte in den Harzt IV-Sumpf abzurutschen wurde ich im Sixpack als neuer Sélecteur gecastet. Dort stehe ich seit Juni jeden Freitag und Samstag die ganze Nacht.

Nebenbei habe ich mich entschlossen in meinem biblischen Alter ein Studium der Medienwissenschaften an der Uni Köln zum Wintersemester anzufangen, wat freu ich mich auf das Rumgeknutsche auf den Erstemesterpartys. Designjobs zur Auffrischung der Haushaltskasse werden aber weiterhin angenommen. Als wäre das nicht genug, arbeite ich seit Ende letzten Monats Vollzeit in einer Kölner Agentur, das heißt mit Sixpack 7-Tage-Woche, neudeutsch: Dink – double income – no kids.

Obwohl ich mir mit “No Kids” nicht sicher bin, ich habe langsam den Eindruck, dass die jungen Biester tatsächlich die “Pille danach” und nicht die “davor” als Verhütungsmittel benutzen. Die 7-Tage-Woche ziehe ich auch bloß als Selbstkasteiung und zur Auffrischung meiner Kasse bis zum Studienbeginn im Oktober durch, weil ich jetzt wirklich seit Februar 2009 bis zu diesem Sommer im Prinzip besoffen war.

CBGBs
CBGBs

Sixpack
Sixpack

Der Job im Sixpack macht mir, aufgrund des Ladens und der Mannschaft, Spaß, auch wenn ich natürlich lieber besoffen drin rumstolpern würde als draußen zu stehen. Weil ich aber so ein cooles Kerlchen bin, gibt’s überwiegend Lob von Girls UND Boys. Klar, die üblichen Spinner (vom Jurastudenten der seine Rechte kennt bis zum russischen Hool) haste halt immer mal vor der Tür, aber wir sind ja keine Ringdisco und somit hält sich auch das in Grenzen. Stelle mir manchmal einfach vor, ich sei Brendan Rafferty vorm CBGBs. Oder der Lange Tünn.

In letzter Zeit beschlich mich daher auch des Öfteren die Lust mal wieder auf ein Hardcorekonzert zu gehen. Im Prinzip suche ich solche Veranstaltungen nur noch auf, um Freunde zu treffen oder Bands zu sehen, in denen Freunde spielen. Letzte Woche Montag waren wir dann mit unserer kleinen Konzertgruppe, bestehend aus Tobias Scheiße, Boris (Toxo) und Ron Hammerhead, alle samt Anhang bei den CRO-MAGS im MTC. Das Ganze war so ‘ne Art Klassentreffen der rheinländischen Szene. Es war wirklich kein Typ unter 25, beziehungweise wenn wir ehrlich sind unter 30, dort. War aber nicht schlimm, die Hälfte kannte ich zumindest vom sehen, seit ich in Köln konzertmäßig unterwegs bin. Simon Gosejohann schlich auch durch die Gegend und ich hatte kurz Angst, dass gleich der dicke Elton auch noch ums Eck lurt; war aber zum Glück nicht so. Dafür muss man sagen, dass die Girls inzwischen viel hübscher als “damals”. Da gab’s eigentlich gar keine, höchstens mal so ‘ne dicke Reeneebraut. Bei den sogenannten Metalcore-Shows ist das glaube ich schon immer Usus gewesen, bei Hardcore und Punk noch nicht sooo lange.

Mit Harley
CRO-MAGS (mit Harley)

CRO-MAGS spielten kurz, haben ja im Prinzip auch nur eine Platte und ein paar BAD BRAINS-Songs im Gepäck (Harley war natürlich nicht dabei, dafür gab’s SICK OF IT ALL und LEEWAY Unterstützung). Hat Spaß gemacht, danach noch was mit Basti von GOLGATHA/IRON SKULL gequatscht und dann mit Ron und Yassi Richtung Ehrenfeld gelatscht.


CRO-MAGS im MTC

Am Samstag spielten 7 SECONDS im Underground und ich war gerade wieder in Stimmung, man muss ja bedenken, dass dieses kurze Zeitfenster samstags zwischen 8 Uhr morgens und 0 Uhr abends, also zwischen den Sixpack-Schichten, minus schlafen, mein Wochenende ist. Wir waren im Prinzip mit der selben Truppe wie bei CRO-MAGS unterwegs und das Konzert war wesentlich besser besucht, was wohl auch am Wochentag lag. Der Biergarten war schon brechend voll und auch drin sah es nicht anders aus. Obwohl mir Boris noch erzählte, dass es wohl mittwochs bei CRO-MAGS in HH richtig rund ging. Na ja, man trifft die üblichen Nasen, SmallTalk, Shake Hands und rein geht’s. Konzert war spitze. So Amibands sind halt einfach ne Bank, da ist nix mit Verspielen und Besoffen sein und so. Kevin Seconds hatte auch offensichtlich ‘ne gute Zeit. Im Ansagen machen zwischen den Songs hat er sich seit 25 Jahren nix neues überlegt, warum auch, die Leute feiern es ab. Nebenbei gesagt, haben Tobias und ich festgestellt, dass wir uns “Ami-Schwule” so vorstellen wie Kevin Seconds aussah, also, relativ dick, Glatze, Gesichtsfotze, ärmelloses Shirt und dann noch ‘n Brilli im fleischigen Ohr (okay, hatte der jetzt glaube ich nicht), so ein Bear halt.


7 Seconds im UG – schlechte Qualität, gute Laune

Nach dem Konzert musste ich mich leider noch kurz erregen, da mir der kleine kabelarmige Sänger von TSH, denen ich bisher immer wohlgesonnen war, schwer auf die Eier geht. Der Junge weiß einfach nicht, was gut für ihn ist und ist jetzt wirklich zweimal haarscharf einer Tracht Prügel entgangen. Kann er froh sein, dass ich im UG nüchtern war, sonst hätte ich ihm an Ort und Stelle den Arsch versohlt.

Misery
Misery Obscura

Zum Schluss noch kurz zwei Buchtipps: Einmal Misery Obscura von Eerie Von, Fotograph und bester Freund der MISFITS, Bassist von SAMHAIN und DANZIG bis zur vierten Scheibe. Der Typ öffnet sein Privatarchiv und ich kann nur sagen, dass dieses Buch eines jeden Fiends feuchter Traum ist. Es beginnt bei den Highschooltagen und endet im Stadion mit METALLICA und Konsorten. Ganz groß und ganz tolle Fotos, die bisher noch nirgends veröffentlicht wurden. Dazu eben von Eerie alles erklärt, bisher erfuhr ich hier zwischen den Zeilen am meisten sowohl über die MISFITS-Auflösung, als auch über den Break nach dem vierten DANZIG-Album. Toll!

T&G
Touch and Go

Das zweite Buch ist die komplette Sammlung der Touch and Go-Fanzines in einem fetten Wälzer. Was Tesco Vee (Meatmen) hier 1979 in Michigan gestartet hat ist auch mehr als bemerkenswert. Hier ist alles drin was Rang und Namen hat, von East Coast bis West Coast und hier stimmt auch alles. Ausserdem wurde natürlich die eigene Szene on the map gebracht, NEGATIVE APPROACH, NECROS, FIX, you name it.

Da ich grade keine Lust mehr habe, hier zwei meiner Meinung nach repräsentative Reviews:

Misery Obscura

Touch and Go

In diesem Sinne, Happy Friday 13th und bis später im Sixpack.

Destroy!

Kein weiteres NEUROSIS-Plagiat: “Commissioner” von UNHOLD…

Donnerstag, 12. August 2010

Die Berner UNHOLD spielten Ende letzten Jahres im ISC in Bern. Die Aufnahmen für das neue Video “Commissioner” sind während dieser Show entstanden. Im November kommen die Jungs auf Tour und betreten Bühnen in Tschechien, Deutschland, Österreich und gewiss auch in der Schweiz. Nähere Informationen folgen.

(Christoph Parkinson)

Mandy, hol’ dat Kind aus der Sonn’, dat kriescht noch die Fräck!

Dienstag, 13. Juli 2010

PORTUGAL THE MAN sind immer wieder überragend. Die Videos von denen sind jedoch meistens total beschissen. Der Clip zu “The Sun” ist ausnahmsweise mal fabelhaft und passt zu den derzeitigen Temperaturen.

Besonders geistreiche Beiträge gibt es wieder in naher Zukunft. Gastbeiträge sind in Auftrag, Interviews in Planung. Am 24. Juli feiern wir unser Einjähriges. Wer hätte das gedacht? Vermutlich jeder. Eine ordentliche Party gibt es frühestens Ende des Jahres. Vielleicht zusammen mit den Club Scheisse-Jungs. Mal schauen. Ab Donnerstag bin ich erst mal drei Wochen im Urlaub. Wenn sich von Abenteuern berichten lässt, könnt ihr sie hier nachlesen.

(Christoph Parkinson)

Tausend Grad, heißer Kaffee und “Banana Bee” von MQUESTIONMARK

Samstag, 10. Juli 2010

Es ist heiß. Kaffee trocknet den Körper zwar noch mehr aus, aber das Koffein treibt für einen Moment an. Bald ist es geschafft. Vor mir liegen das neue Buch von Bill Ayers (”Flüchtige Tage”) und die letzten vier Tonträger, die rezensiert werden wollen. Lieber würde ich die Zeit nebenan im Schwimmbad verbringen. Aber die Deadline für die August/September-Ausgabe des Ox Fanzines liegt mir im Nacken. Das WM-Spiel um den dritten Platz wird in wenigen Stunden angepfiffen und bis dahin will ich parat sein.

Erfreulicherweise schicken mir die Labels immer weniger Mist. Dieses Mal kann ich mich wirklich zufriedenschätzen. Seit einer Viertelstunde läuft das neue Album “Brazil” von den Italienern DRINK TO ME, welches bisher ziemlich erfrischend klingt. Eine gewaltige Überraschung ist auf jeden Fall die neue CD “One For All All For One” von MQUESTIONMARK. Das Video zu dem Song “Banana Bee” gibt mir noch einmal den letzten Kick, um den Endspurt zu überstehen.

Im Bon Soir legt heute übrigens das Elektronika-Duo POL_ON auf. Im Wasserwerk läuten SPARTAKID und die VIRTUAL VANDALS die zweite Nacht des “Summer in the city”-Programms ein. Und in der Formbar darf vor der Sommerpause (bis September) ein letztes Mal das Berner S38-Leben genossen werden. Sollte ich vorher nicht aufgrund der Temperaturen einfach umkippen, dann bis später!

(Christoph Parkinson)

SFA live at CBGB in the 80’s…

Donnerstag, 10. Juni 2010

Die Songs “Agony”, “Gyroscope”, “Power und “Spite”. Mehr muss ich hierzu wohl nicht schreiben… Schaut euch das Video an und dann stürzt euch in die Fluten!

(Christoph Parkinson)

Und sie laufen immer wieder: Parkis drei Lieblingsplatten

Donnerstag, 13. Mai 2010

Werde ich in Interviews nach meinen absoluten drei Lieblingsalben gefragt, antworte ich seit etwa zehn Jahren immer das Selbe:

- AT THE DRIVE-IN “Relationship of Command”
- FACE TO FACE “Ignorance Is Bliss”
- JAWBREAKER “Dear You”

Wenn ich irgendwann meine Platten mal wieder dort stehen habe, wo ich auch wohne, dann befasse ich mich etwas ausführlicher mit all meinen persönlichen Meilensteinen der Musikgeschichte. Zur Feier des Tages gibt es vorerst nur das Video zu einem der großartigsten Songs aller Zeiten: “Fireman” von JAWBREAKER.

(Christoph Parkinson)

PS: Hallo Asta!

Break the chain! INFEST live in Californien 1991 // Ankündigungen

Montag, 29. März 2010

I. Kult, Kult – geil, geil! INFEST live… Ebenso kultig-geile Videos in ebenso kultig-beschissener Qualität gibt es auf http://www.killthatcat.com. Derzeit geht auf unserem Blog recht wenig. Der Tag hat zu wenige Stunden. Manches braucht eben seine Zeit. Genauso wie das neue Buch von Moses (”New York City Hardcore“). Sobald ich es gelesen habe, gibt es hier einen Auszug.

II. Am ersten Mai findet nach circa 2,5 Jahren mal wieder eine FURIOUS CLARITY PARTY statt! In Kooperation mit dem LIKE LOVE-Blog heißt es im Subway zu Köln zum zweiten Mal “I’ll tell you about punk rock”. SEDLMEIR tritt auf, Kollege Destroy, Hass sowie Sid Eno legen auf – und ich raste aus. Flyer und nähere Informationen bald hier.

III. Vorher trefft ihr mich am 3. April auf dem KARATE DISCO-Konzert im SK2 sowie auf der anschließenden “Karaoke till Death” im Dreams in Koblenz.

INFEST’s Playlist: 01. Break The Chain / 02. Pickled / 03. Shackled Down / 04. Judge Me / 05. Once Lost / 06. unknown instrumental / 07. Mindless / 08. Which Side / 09. Them / 10. Excess Pig / 11. Sick O / 12. Mankind / 13. Seen It All Before / 14. Nothing’s Changed / 15. unknown instrumental / 16. Just Act Blind / 17. Slave / 18. Sick And Tired / 19. Why Don’t You

(Christoph Parkinson/C. Destroy)